Hilfe fürs Albvereinshäusle

Regionaldirektor Heiko Kaiser (links) und Filialleiterin Diana Siemens (rechts) überreichten den Scheck der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen für die Renovierung des Wanderheims an den Vorsitzenden der Ortsgruppe Neckarhausen des Schwäbischen Albvereins, Reinhard Jetter, und Kindergruppenleiterin Emilia Henzler. Foto: Sigrid Jetter.

Die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen unterstützt die Ortsgruppe Neckarhausen des Schwäbischen Albvereins bei der Renovierung ihres Wanderheims. Regionaldirektor Heiko Kaiser und Diana Siemens, Leiterin der Geschäftsstelle Neckarhausen, überreichten einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an den Vorsitzenden der Ortsgruppe, Reinhard Jetter, und Kindergruppenleiterin Emilia Henzler. „Unser ‚Häusle‘ ist in die Jahre gekommen. Um es weiterhin als Ort der Begegnung und für unsere Vereinsarbeit nutzen zu können, müssen wir das Gebäude dringend renovieren. Die Spende der Kreissparkasse kommt deshalb genau zum richtigen Zeitpunkt“, freut sich Reinhard Jetter. Die Ortsgruppe möchte unter anderem eine neue Heizungsanlage installieren, die Eingangstüre, die Schankraumtüre und Sitzmöbel erneuern. Außerdem müssen die Bodenbeläge im Gastraum und im Flur ersetzt und die Wände gestrichen werden. „Einen Großteil dieser und weiterer Arbeiten übernehmen Mitglieder unserer Ortsgruppe in Eigenleistung. Dennoch bedeutet die Renovierung unseres Wanderheims für unseren Verein eine große Herausforderung. Wir sind auf Unterstützung angewiesen“, erklärte der Vorsitzende der Albvereins-Ortsgruppe Neckarhausen.

Text: aus der Nürtinger Zeitung vom 15.08.26

Kindergruppenleiter/in gesucht!

Unsere Kindergruppe macht gerade Pause. Doch dabei soll es nicht bleiben!

Sie haben Freude an der Arbeit mit Kindern und möchten sich ehrenamtlich engagieren?

Wir suchen motivierte Personen, die uns aktiv und mit Begeisterung bei der Leitung und Organisation der Kindergruppe unterstützen.

„Tanzen – Lachen – Fröhlich sein“

Wir bieten Kindertänze an, bei denen die Kids spielerisch Freude an Bewegung, Musik und Gemeinschaft erleben.

„Spielen“

Auch spielen in der Gruppe macht Spaß. Wir können uns dazu drinnen, im Albvereinsheim Neckarhausen oder auf unserer großen Wiese im Freien aufhalten.

„Basteln“

Die Kinder erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit kreativen Bastelaktionen.

„und sich freuen, bei tollen Ausflügen dabei zu sein.“

Wir sind in der Natur unterwegs und lernen sie kennen, z.B. mit einem Waldbingo. Es gilt, Abenteuer im Maislabyrinth zu bestehen, einen Bauernhof zu besuchen, aber auch „Minigolf“ steht auf unserem Programm.

Natürlich kommt bei uns auch das Feiern nicht zu kurz. Unsere Faschings- und Weihnachtsfeiern sind legendär, im Sommer grillen wir und im September findet immer das Bergfest der Ortsgruppe statt, an dem wir gerne teilnehmen.

Die Kindergruppe für Kinder im Alter von 5 -10 Jahren findet dienstags von 17.30 – 18.30 Uhr statt. In den Schulferien gibt es keine Gruppenstunde.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Kindergruppe wieder zu neuem Leben erwecken. Dafür brauchen wir Sie!

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Emilia Henzler, Kindergruppenleiterin, email: und Reni Giers, Familiengruppenleiterin: .

Den guten Waldgeistern auf der Spur ….

Auch in diesem Jahr konnten wir unseren heiß geliebten Waldtag durchführen. Mit dabei waren wieder einmal die Kinder und deren Erzieher aus dem Kinderhaus Neckarhausen. Es war zwar ein warmer Tag, aber es ging ein kleines Lüftchen und im Neckarhäuser Bauernwald konnten wir es gut aushalten.

Auf den Spuren der Waldgeister, die uns freundlicherweise in ihren Wald eintreten ließen, wanderten wir fröhlich und versuchten allerlei spannende Rätsel zu lösen. Zum Beispiel: Welche Bäume wachsen hier? Wo verstecken sich die Waldgeister und wie sehen sie denn aus? Wo trainieren sie und woher wissen sie eigentlich, wie es den Pflanzen im Wald geht? Die Kinder fragten mich auch, was die Waldgeister denn zu tun haben? Nun, das will ich euch gerne sagen. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, auf den Wald und seine Bewohner aufzupassen. Da muss man sich im Wald gut auskennen. Deshalb gehen die Waldgeisterkinder auch zur Schule. Dort lernen sie alles, was ein Waldwesen so wissen muss. Eine Frage jedoch war ganz neu für mich, nämlich: wie alt werden die Waldgeister? Glücklicherweise hatte eins der Kinder gleich eine Lösung parat: 130! Klar, oder?

Waldgeister sind auch Künstler. Überall im Wald kann man ihre Kunstwerke finden. Wer ganz genau schaut, kann viele Spuren von ihnen entdecken. Aber aufgepasst! Einige Waldregeln müsst ihr unbedingt beachten (diese Nachricht haben mir die Waldgeister hinterlassen): Geht leise durch den Wald und bleibt auf den Wegen, um die Tiere des Waldes nicht zu stören. Und bitte pflückt nur solche Pflanzen, von denen es gerade ganz ganz viele gibt.

Ich wünsche euch weiterhin eine schöne Zeit im Wald mit seinen Bewohnern und freue mich schon heute auf das nächste Abenteuer mit euch.

Liebe Grüße von eurer

Reni vom Schwäbischen Albverein Neckarhausen

Lust zum Mitsingen?

Überraschung: An einem Mittwochmorgen, bei einem kurzen Besuch im Albvereinsheim bin ich unverhofft auf etwas gestoßen, das mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Zunächst hab ich nur Mäuschen gespielt, hab draußen vor der Tür andächtig den schönen, klangvollen Tönen gelauscht, doch dann hab ich mich doch rein getraut.

Drinnen hab ich die „Böllatsänger“ angetroffen, sie probten gerade für ihren nächsten Auftritt. Eigentlich singen sie einstimmig mit Gitarren- und Akkordeonbegleitung, aber an diesem Tag hatte der Akkordeonspieler seine Mundharmonika ausgegraben und entlockte ihr wunderschöne, liebliche Töne. Überwiegend stehen klassische Fahrten- und Wanderlieder auf ihrem Programm, die ein fester Bestandteil unserer Wanderkultur sind, aber auch Schlager vergangener Tage und Lieder von der Seefahrt. „Sing doch mit“, sagten die Böllatsänger, machten mir ein Plätzchen frei und schoben mir ein Textheftchen zu. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und sang voller Inbrunst mit.

Habt auch ihr Lust zum Mitsingen?

Die Böllatsänger treffen sich jeweils am 2. und 4. Mittwoch im Monat, um 9:30 Uhr im Albvereinsheim, Böllatstraße 56 in Neckarhausen.

Kommt gerne vorbei und singt mit – musikalisches Vorwissen ist nicht nötig!

Wir freuen uns auf neue Stimmen.

Ansprechpartner: Jürgen Henzler, 0157 / 7029 7064

Radtour ins Kinzigtal

Unsere zweite Radtour führte uns kürzlich in die Gegend des oberen Kinzigtals mit seinen Nebentälern: „Kleine Kinzig“ und „Reinerzau“.

Ausgehend von Loßburg, ging es zunächst mehrere Kilometer bergauf zu kleinen Ansiedlungen auf einer Hochebene, umgeben von Wiesen und Wäldern, in denen auch zerstreut Orchideen zu sehen waren. In steiler Abfahrt fuhren wir hinunter zum Stausee der „kleinen Kinzig“, eng eingeschnitten in steile Schwarzwaldhänge. Der reizvolle Blick von der Staumauer auf die 3 Kilometer lange Wasserfläche in der sich die dunklen Tannenwälder und der klare, blaue Himmel spiegelten, war ein unvergessliches Erlebnis.

Bei der Weiterfahrt erreichten wir das reizvolle „Reinerzauertal“ mit seinen kleinen Ansiedlungen und Höfen und gelangten über ein Seitental zum „Kloster  Wittichen“, eng eingebettet in steile, felsendurchsetzte Berghänge. Die bewegte Vergangenheit des über 700 Jahre alten und nur noch in Teile erhaltenen Klosters ließen wir uns in der nahen Kirche näher zu Gemüte führen.

Nun war es nur noch ein Katzensprung zum sehnlichst erwarteten Schatten in Form einer vorzüglichen Gastronomie im Hotel „ Schwarzwaldblick“ im Schenkenzell. Der abschließende, etwas schweißtreibende Aufstieg, unterbrochen durch eine kleine Kaffeepause in Alpirsbach, erforderte noch einmal viel Pedalkraft. Doch die Schönheit des oberen Kinzigtales mit seinen vielen zerstreuten Höfen und Mühlen ließ alle Mühen vergessen. In Loßburg ging unser schöner, aber auch heißer Radlertag zu Ende.

Strecke. ca. 52 km, Höhenunterschied: 1100m.

 

Bei den Landschildkröten

Zu Gast bei den Landschildkröten – ein heißer, aber wunderschöner Nachmittag

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen trafen sich insgesamt 27 Erwachsene und Kinder kürzlich zu unserer Veranstaltung „Zu Gast bei den Landschildkröten – Begegnung und spannende Geschichten“.

Nach einem lustigen Kennenlernspiel tauchten wir mit einem echten Schildkrötenei in die faszinierende Welt der griechischen Landschildkröten ein. Gemeinsam sprachen wir darüber, wie aus einem kleinen Ei eine Schildkröte entsteht und was diese besonderen Tiere zum Leben brauchen.

Direkt nach dem Schlüpfen hat die Baby-Schildkröte Durst und Hunger, daher machten sich die kleinen und großen Forscherinnen und Forscher auf die Suche nach Futterpflanzen. Mit Hilfe einer Pflanzenübersicht wurden Löwenzahn, Wegerich, Klee, Brombeerblätter und viele andere Wildkräuter gesammelt – genau das, was Landschildkröten am liebsten fressen. Neben frischen Wildkräutern und Kalk bekommen die Tiere eingeweichte Heupellets als zusätzliche Futterergänzung.

Mit unseren gut gefüllten Taschen ging es weiter zur Schildkrötenwiese. Da die Hitze bereits sehr intensiv war, legten wir unterwegs eine Trinkpause im Schatten ein. An der Wiese angekommen, verteilten wir das frische Futter und warteten gespannt, ob sich bei den hohen Temperaturen überhaupt eine Schildkröte zeigen würde. Und tatsächlich – schon kurze Zeit später kam eine neugierig aus ihrem Versteck.

Während wir die Tiere beobachteten, gab es viele spannende Geschichten und Informationen rund um das Leben der Landschildkröten. Besonders berührend war die Geschichte der ältesten Schildkröte. Sie wurde früher mit einer Schnur durch ein Loch im Panzer an einem Pflock festgebunden. Heute ist das Loch zugewachsen und sie darf jetzt ein gutes und artgerechtes Leben führen.

Zur Abkühlung durfte an diesem heißen Nachmittag eine gut gekühlte Wassermelone für die Kinder (und auch Erwachsene) nicht fehlen. Anschließend wurden Holzschablonen in Form von Schildkröten bunt bemalt und viele weitere Fragen rund um die faszinierenden Panzertiere beantwortet.

Eine Schildkröte ließ sich an diesem Tag sogar ausnahmsweise vorsichtig berühren. Normalerweise mögen Landschildkröten es nicht, gestreichelt zu werden. Sie sind keine Haustiere im klassischen Sinne, sondern Tiere, die man vor allem beobachten und in ihrem natürlichen Verhalten erleben darf. Die Kinder konnten so einmal fühlen, wie sich ein Schildkrötenpanzer und die kräftigen Beine anfühlen – ein ganz besonderes Erlebnis.

Es war ein sehr heißer, aber rundum gelungener Nachmittag mit vielen interessierten Kindern und Erwachsenen, spannenden Gesprächen und schönen Begegnungen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren. Die Begeisterung und das Interesse an den Landschildkröten haben gezeigt, wie faszinierend diese ruhigen und oft unterschätzten Tiere sind.

Sina Singer

(N-A-N-U : Unterensingen)

Ausfahrt der Radlergruppe

Vor kurzem machte die Senioren-Radlergruppe eine Ausfahrt in die „Berglen“ eine buckelige Gegend zwischen Schorndorf, Sechselberg und Winnenden. Ausgehend von Grunbach im Remstal, erklommen wir die erste Anhöhe bei Bouch mit tollen Ausblicken ins Tal und zu den Höhen der Schurwald´s. Vorbei an noch teilweise blühenden Obstbäumen ging es bald wieder steil hinunter, mit neuen aussichtsreichen Eindrücken, nach Breuningsweiler und durch ein lindgrün angehauchtes Tal wieder hinauf nach Bürg. Dieser steil aufragend, landschaftsbeherrschende Ort war einstmals überragt von einer Burg der “Herren von Neuffen“. Sie ist heute ein Ort von vorzüglicher Gastronomie mit einer Terrasse, von der man das halbe Ländle erblicken kann.

Nach dem Essen ging es weiter über aussichtsreiche Anhöhen hinunter nach Öschelbronn und weiter nach Oppelsbohm. Nach längerem Aufstieg erreichten wir den Wasserturm bei Vor der Weißbuch, mit Ausblick von der Teck im Westen bis zur Ostalb. In abwechslungsreichem Auf und Ab, an Kottweil vorbei und hinunter ins Tal von Steinach, an einem Bächlein entlang, kamen wir nach Hößlinswart zum letzten Aufstieg zu den Sportanlagen. Eine langersehnte Kaffeepause verschönerte den Abschluss eines abwechslungsreichen Radlertages, bevor wir kurvenreich durch die Remstalweinberge wieder hinunter zum Ausgangspunkt zurück kehrten.

Im Endergebnis waren es 45 Kilometer Strecke und 1000 Höhenmeter Aufstiege.

Blütenentdecker unterwegs

Die lang ersehnte Exkursion mit unserem fachkundigen Führer Simon Bauer fand kürzlich statt. In Fahrgemeinschaften fuhren wir von Großbettlingen über Gönningen zum Wanderparkplatz Roßbergwiesen. Wir wollten nach Orchideen Ausschau halten, den Schönsten weit und breit – und wurden auch bald fündig.

Da standen sie nun, manche eher unscheinbar, klein und zaghaft, der Sonne zugewandt, in ihrem lieblichsten Farbenkleid. Sogleich zückten 16 begeisterte Entdecker ihre Fotokamera und unser Fachmann teilte gerne sein Wissen mit uns.

Simon Bauer (rechts) führt in die Botanik ein.

Wir fanden sie auf Wiesen und am Wegesrand, unserem geschulten Blick konnte keine entgehen. Natürlich gab es auf unserem Weg rund um den Roßberg auch viele andere, wunderschöne Blüten zu entdecken, wie z.B. die blaue Teufelskralle, die Mandel-, Warzen- und Zypressenwolfsmilch, Glockenblumen und den knallgelben Wiesenbocksbart. Bei so vielen interessanten Informationen rund um Blumen und Blüten vergaßen wir die Zeit, doch pünktlich zur Mittagszeit meldete sich unser Hunger und eine Grillstelle mitten im Grünen war eine willkommene Gelegenheit, sich zu erholen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Herzlichen Dank, Simon, du hast deine Begeisterung für diese Pflanzen wieder einmal an uns weiter gegeben, da freue ich mich schon auf das nächste Jahr.

N-A-N-U: Ausflug zum Listhof

Am Sonntag, den 26. April 2026, unternahm die Familiengruppe N-A-N-U einen erlebnisreichen Ausflug zum Listhof in Reutlingen. Insgesamt acht Familien nahmen an der Veranstaltung teil und verbrachten gemeinsam einen spannenden Vormittag in der Natur.

Unter dem Motto „Insekten hautnah erleben“ konnten Groß und Klein die faszinierende Welt der kleinen Krabbeltiere entdecken. Besonders das Insektenhaus bot viele interessante Einblicke in die Lebensräume und Nistmöglichkeiten verschiedener Arten.

Mithilfe von Mikroskopen wurden selbst kleinste Details sichtbar gemacht und sorgten für großes Staunen bei den Teilnehmenden. Auch Schmetterlinge konnten aus nächster Nähe beobachtet und in ihrer Vielfalt bestaunt werden. Bei einem Ratespiel konnten die Kinder dann ihr gelerntes Wissen direkt zeigen.

Bei bestem Wetter genossen die Familien die abwechslungsreichen Aktivitäten und den Austausch untereinander. Den gelungenen Vormittag ließ die Gruppe anschließend beim gemeinsamen Grillen gemütlich ausklingen.

Ein rundum gelungener Ausflug, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Andrea & Madlen (OG Neckartailfingen)