Radwandergruppe unterwegs …

… zu den  Löwensteiner Berge

48 km im Vorland von und in den Löwensteiner Bergen, in einer von Weinbergen und herbstlich gefärbten Wäldern reich gesegneten Landschaft.

Vom Startpunkt Untergruppenbach aus ging es zunächst steil hinauf in den Weinbergen zum Schloss Stettenfels, von dessen Plateau man eine gute Aussicht hat ins Unterland um Heilbronn, zum Strom- und Heuchelberg und bis zu den fernen Höhen des Schwarzwaldes. Durch windungsreiche Waldwege erreichten wir das obere Schozachtal mit seinem malerisch gelegenen Oberheinriet. Noch einmal musste ein Bergriegel überwunden werden, um bei Hößlinsülz den „Breitenauersee“ zu erreichen, der wunderbar eingebettet, in den Rebhängen um Löwenstein liegt. Nun galt es den strammen Aufstieg zum gleichnamigen, geschichtsträchtigen Ort und weiter hinauf zur Klinik Löwenstein zu bewältigen, bis man in der Nähe vom Stocksberg wieder hinunter – im puren Radelspaß – Etzlenswenden erreichte und im dortigen Straßencafé eine größere Pause einlegte.

Der in einer Waldecke gelegene Anna-See, die Burg Wildeck und die Ruine Helfenberg wurden über schön angelegte Weinsträßchen bewältigt, unterbrochen von herrlichen Blicken zur abwechslungsreichen Landschaft um Beilstein. In zügiger Fahrt kamen wir über Auenstein zurück zu unserem Ausgangspunkt Untergruppenbach und freuten uns anschließend im „Blockhaus“ bei Abstatt über ein kühles Getränk und gutes Essen.

 

… zum Ellwanger Achter

Die letzten schönen Herbsttage nutzten wir zu einer schönen Radausfahrt in die Gegend zwischen Abtsgmünd und Ellwangen.

Der „Ellwanger Achter“ mit seinen fast 1000 Höhenmetern auf 50 Kilometer Länge hatte es uns angetan, zumal man bei der „Burghardsmühle“ im einsamen Tal der „Blinden Rot“ zweimal aus verschiedenen Richtungen daran vorbeikommt.

In der Nähe der Mündung der Blinden Rot in den Kocher starteten wir und fuhren im steilen Aufstieg hinauf zum „Büchelberger Grat“ mit seinen schönen Aussichten zur Alb um Rosenstein und die Kaiserberge und über die Höhen der Ellwanger Berge. Die hügelige Landschaft mit offenen Wiesen und kleinen Wäldchen und dazwischen liegenden kleinen Weilern, ließ uns den ganzen Tag nicht los. So auch bei der Abfahrt, hinunter zur Hammerschmiede im Quellgebiet der Bühler und hinauf nach Adelmannsfelden und wieder sehr steil hinunter zum ersten Kreuzpunkt.

Im herbstlich gefärbten Wald ging es dann weiter, hinauf nach Neuler und wieder abwärts zu den malerisch gelegenen „Espachweihern“, die vom aufgestauten Frankenbach gespeist werden. Im dort gelegenen Restaurant machten wir die erste Mittagspause.

Nach einigen Umwegen, wegen der zu Ende gehenden Gartenschau in Ellwangen,  erreichten wir nach einem Anstieg Eggenrot und auf ruhigen Straßen die weithin, auf einem steilen Hügel sichtbare „St. Jakobus Kirche“ bei Hohenberg. Die romanische Basilika ist ein Kleinod in der Umgebung und von dem sie umgebenden Friedhof, hat man eine fantastische Fernsicht über die Höhen zwischen Jagst und Kocher, Schloss Ellwangen und die Wallfahrtskirche auf dem „Schönenberg“, die Albberge vom Ipf bis in unsere Gegend.

Abwechslungsreich, im steten Auf und Ab ging es nun zügig wieder steil hinunter zur „Blinden Rot“, zu unserem bekannten Kreuzungspunkt, den wir nun von einer anderen Richtung ansteuerten. Im erholsamen Tretrhythmus im romantischen Tal von der Abendsonne beschienen, radelten wir unserem Ausgangspunkt entgegen.

 

 

Ärmel hochkrempeln fürs Albvereinsheim

Unsere Ortsgruppe renoviert ihr Albvereinsheim. Ziel ist es, das Haus als lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt zu erhalten und für die Zukunft fit zu machen.

Bei der Renovierung geht es um mehr als die Erneuerung eines Gebäudes. Das Wanderheim steht für Begegnung, gemeinsame Erlebnisse und ehrenamtliches Engagement. Der Albverein möchte einen Ort erhalten, an dem Menschen zusammenkommen, Kontakte knüpfen und das Dorfleben mitgestalten können.

Ob gemeinsame Aktivitäten für Familien, gesellige Treffen älterer Menschen oder die Vorbereitung von Wanderungen und Naturschutzaktionen: Ein nutzbares und einladendes Vereinsheim schafft Raum für ein lebendiges Miteinander. Die Renovierung soll dazu beitragen, diese Möglichkeiten auch für kommende Generationen zu bewahren.

Nachdem das Wanderheim im September ausgeräumt und erste Rückbauarbeiten an der Holzdecke sowie den Lüftungskanälen durchgeführt wurden, konnte vor Kurzem der Einbau des neuen Klimasplitgeräts als Wärmepumpen-Heizung abgeschlossen werden.

Aktuell laufen die Arbeiten zum Ausbau der Fußböden auf Hochtouren. Mit Schlagbohrern, Schaufeln und Schubkarren packen die Freiwilligen gemeinsam an, um den alten Belag und Estrichelemente zu entfernen und den Bauschutt abzufahren. Bis Januar 2027 sind weitere Arbeiten vorgesehen. Für diese nächsten Schritte werden zusätzliche helfende Hände und finanzielle Mittel benötigt.

Die Albvereinsortsgruppe wendet sich daher an Mitglieder, die Nachbarschaft, örtliche Unternehmen und alle, denen das gemeinschaftliche Leben in Neckarhausen am Herzen liegt.

  • Geldspenden helfen, Material und notwendige Facharbeiten zu finanzieren.
  • Zeitspenden unterstützen die ehrenamtliche Umsetzung der Renovierung.

Handwerkliche Kenntnisse sind ebenso willkommen wie Hilfe bei vorbereitenden Arbeiten und beim Aufräumen – jeweils nach Absprache.

Auch wer nur wenige Stunden mithelfen kann, leistet einen wertvollen Beitrag. Interessierte werden gebeten, sich vorab zu melden, damit Aufgaben und Arbeitseinsätze abgestimmt werden können.

Jede Unterstützung ist herzlich willkommen. Interessierte Helfer/innen bitten wir sich direkt bei der Vereinsleitung zu melden.

Die Ortsgruppe Neckarhausen dankt allen, die bereits mit angepackt haben oder das Vorhaben künftig unterstützen. Gemeinsam soll das Albvereinsheim als Ort der Begegnung und des ehrenamtlichen Engagements erhalten bleiben.

Spendenkonto: IBAN: DE09 6129 0120 0075 3670 17 (Volksbank Mittlerer Neckar)

In den kommenden Wochen stehen weitere wichtige Aufgaben an:

* Oktober: Anpassen der Türen am 24.10. sowie das Einbringen des neuen Estrichs am 26.10.26.

* November: Spachteln der Wände und Fliesenarbeiten.

* Dezember: Einbau der neuen Türen, Verputz- und Streicharbeiten sowie das Versiegeln der Fugen.

* Januar 2027: Endmontage von Beleuchtung und Vorhangschienen, gefolgt von der Grundreinigung und dem Wiedereinräumen des Heims bis Ende Januar.

 

Packt an: Vorsitzender Reinhard Jetter zeigt bei staubintensiven Einsätzen – wie dem Flexen von Fliesen vollen Einsatz für seinen
Albverein.   

Foto: Sibylle Henzler

 

 

 

Rückblick

Ausbau der Fußböden 

Mit den aktuellen Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sorgt der Albverein dafür, dass das Vereinsheim auch weiterhin ein attraktiver und gemütlicher Treffpunkt für Wanderfreunde und die gesamte Dorfgemeinschaft bleibt.

Für die Verpflegung der Helfer/innen sorgte Heidrun Veit.| Fotos: Bernd Euchner

Nach dem Ausräumen des Albvereinsheims wurden am 26.9. die ersten Renovierungsarbeiten in Angriff genommen: die Holzdecke wurde geöffnet, um das neue Klimasplittgerät einbauen zu können, die Lüftungskanäle wurden entfernt und die Elektrik vorbereitet.

 

Erfreulicher Nachwuchs in der Volkstanzgruppe

Ein weiteres erfreuliches Ereignis gibt es aus den Reihen unserer Volkstanzgruppe zu berichten:
Am 30. August 2026 erblickte die kleine Eliana das Licht der Welt und ist damit unser jüngstes Mitglied.
Wir freuen uns sehr über diesen wunderbaren Zuwachs und gratulieren den stolzen Eltern Emilia und Percy von Herzen zur Geburt ihrer Tochter.
Für den gemeinsamen Lebensweg wünschen wir der jungen Familie immer Sonne im Herzen, Gesundheit, Freude und unzählige wertvolle gemeinsame Momente.
Wir freuen uns mit euch über dieses große Glück und sagen: Herzlich Willkommen in unserer Volkstanzfamilie, kleine Eliana!

Volkstanzgruppe unterwegs im Auftrag der Liebe

Zwei Hochzeiten in der Sommerpause

Auch während der eigentlichen Sommerpause war bei der Volkstanzgruppe Neckarhausen einiges geboten – und das ganz im Zeichen der Liebe! Gleich zwei Hochzeiten sorgten für freudige Anlässe, die gemeinsam gefeiert wurden.

Hochzeit Sandra & Tino | 27.08.2026

Am 27. August 2026 gab unsere Tanzgruppenleiterin und langjähriges Mitglied Sandra ihrem Tino das Jawort. Selbstverständlich ließ es sich die Volkstanzgruppe nicht nehmen, das frisch vermählte Paar nach der Trauung mit einem Spalier zu überraschen und beim anschließenden Ständerling auf die beiden anzustoßen.

Hochzeit Sophia & Björn | 12.09.2026

Nur kurze Zeit später, am 12. September 2026, läuteten erneut die Hochzeitsglocken: Unsere beiden Gruppenmitglieder Sophia und Björn feierten ihre Hochzeit. Auch hier war die Volkstanzgruppe mit dabei und feierte gemeinsam mit dem glücklichen Brautpaar diesen besonderen Tag.

So wurde aus der tänzerischen Sommerpause kurzerhand eine kleine Hochzeitssaison voller Liebe, Freude und Gemeinschaft.

Wir wünschen beiden Brautpaaren von Herzen alles Liebe und Gute für ihre gemeinsame Zukunft!

Mögen Eure Herzen und Eure Liebe immer im gleichen Takt durchs Leben tanzen!

Herbstausfahrt der Radlergruppe

Vor kurzem unternahmen unser Radlergruppe um Wanderführer Manfred Sterr wieder eine Radtour, in die Region Donau/Bussen. Startpunkt war am Kloster Untermarchtal mit einem kurzen Abstecher zur Mariengrotte mit einem Altar unter einem großen Felsentor.

Vorbei an den “warmen Quellen“ von Algershofen, ging es zügig in die Donautalwiesen, begleitet von den nach Süden ziehenden Störchen und weiter nach Munderkingen. Bei Rottenacker streiften wir einen ehemaligen Baggersee, dessen Hinterlassenschaft, eiszeitlicher Moränen-Kies, von einer Neckarhäuser Firma abgebaut wurde. In der Folge erreichten wir das weithin sichtbare Oberstadion.

Den markanten Ort ziert ein Krippenmuseum, eine der reichsten Dorfkirchen aus gotischer Zeit und auf einer Anhöhe ein Schloss der “Späth von Stadion“. In der Ferne grüßte nun unsere größere Zwischenetappe: Der Bussen, der „heiligen Berg von Oberschwaben“. Er musste im wahrsten Sinne des Wortes bei starkem Gegenwind erkämpft werden, aber die großartige Aussicht bis in die Alpen entschädigte alles. Im Süden glänzte der Federsee im Sonnenlicht und zahlreiche Ortschaften in der malerischen Landschaft Oberschwabens.

In zügiger Abfahrt ging es hinunter in Richtung Reutlingendorf und durch einsame Täler und Wälder zum historischen Soldatenfriedhof bei Obermarchtal. Hier sind hauptsächlich russische Soldaten aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon nach 1812 begraben. Sie sind im Lazarett in Obermarchtal verstorben.

Diesen Ort steuerten wir an und im Klostergasthof “Adler“ gab es den lang ersehnten Kaffee und vom Klostergarten aus eine schöne Aussicht hinunter ins Donautal.

Eines der schönsten Dorfbilder im Bereich des Donaudurchbruchs durch die Alb bietet Rechtenstein. Angelegt an steilen Felsen, gekrönt von einer Kirche und einer Burgruine bietet er für Maler und Fotografen ein dankbares Motiv.

Nach kurzem Aufstieg am Hochberg vorbei, ging es wieder hinunter nach Lauterach und zur Mündung der Großen Lauter und im weiteren Verlauf zurück zum Ausgangspunkt.

Ein schöner und abwechslungsreicher Radltag ging zu Ende.

Teilnehmer: 7 – Kilometer: 62