Den guten Waldgeistern auf der Spur ….

Auch in diesem Jahr konnten wir unseren heiß geliebten Waldtag durchführen. Mit dabei waren wieder einmal die Kinder und deren Erzieher aus dem Kinderhaus Neckarhausen. Es war zwar ein warmer Tag, aber es ging ein kleines Lüftchen und im Neckarhäuser Bauernwald konnten wir es gut aushalten.

Auf den Spuren der Waldgeister, die uns freundlicherweise in ihren Wald eintreten ließen, wanderten wir fröhlich und versuchten allerlei spannende Rätsel zu lösen. Zum Beispiel: Welche Bäume wachsen hier? Wo verstecken sich die Waldgeister und wie sehen sie denn aus? Wo trainieren sie und woher wissen sie eigentlich, wie es den Pflanzen im Wald geht? Die Kinder fragten mich auch, was die Waldgeister denn zu tun haben? Nun, das will ich euch gerne sagen. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, auf den Wald und seine Bewohner aufzupassen. Da muss man sich im Wald gut auskennen. Deshalb gehen die Waldgeisterkinder auch zur Schule. Dort lernen sie alles, was ein Waldwesen so wissen muss. Eine Frage jedoch war ganz neu für mich, nämlich: wie alt werden die Waldgeister? Glücklicherweise hatte eins der Kinder gleich eine Lösung parat: 130! Klar, oder?

Waldgeister sind auch Künstler. Überall im Wald kann man ihre Kunstwerke finden. Wer ganz genau schaut, kann viele Spuren von ihnen entdecken. Aber aufgepasst! Einige Waldregeln müsst ihr unbedingt beachten (diese Nachricht haben mir die Waldgeister hinterlassen): Geht leise durch den Wald und bleibt auf den Wegen, um die Tiere des Waldes nicht zu stören. Und bitte pflückt nur solche Pflanzen, von denen es gerade ganz ganz viele gibt.

Ich wünsche euch weiterhin eine schöne Zeit im Wald mit seinen Bewohnern und freue mich schon heute auf das nächste Abenteuer mit euch.

Liebe Grüße von eurer

Reni vom Schwäbischen Albverein Neckarhausen